Paradigmen (Guidelines) für die Pflege

  • Pflegende sollten bestrebt sein, einer Situation gerecht zu werden (annähernd).
    Neben dem Patienten gehören zur Situation auch Kollegen, andere Berufsgruppen und nicht zuletzt der Pflegende selbst.
  • Pflege ist eine Gemeinschaftsaufgabe – hüten Sie sich davor, alles nur im Verantwortungsbereich der Pflege zu denken. Das bedeutet nicht, dass man Verantwortung abweist – aber der Welten Last kann die Pflege nicht alleine tragen.
  • Anthroposophisch Pflegende sollten sicher unterscheiden können, was anthroposophisch ist und was sich nur anthroposophisch anhört.
    Klopfen Sie bei einer Aussage erst mal alle anthroposophischen Worthülsen ab. Prüfen Sie dann, ob noch ein Inhalt übrig bleibt und ob es sich dabei auch wirklich um etwas Besonderes und nicht um eine allgemeine Binsenweisheit in anthroposophischem Gewand handelt.
  • Des Weiteren «MUSS UND SOLL» der anthroposophisch Pflegende natürlich auch «DIES UND DAS UND JENES», aber er sollte auch den Begriff BURNOUT (oder Erschöpfungsdepression) nach seinen Leitsymptomen kennen. Auch wenn der Begiff «BURNOUT» leider überhaupt nicht anthroposophisch kling und nicht von Anthroposophen entdeckt wurde.
    Siehe: Burout in Pflegeberufen


 

 
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